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WIMBLEDONGESCHICHTE
Wimbledon ist das berühmteste Tennisturnier der
Welt. Seit 13 Jahren zieht diese Meisterschaft jeden Sommer Zuschauer aus der
gesamten Welt an. Weltweit bleiben Tennisliebhaber am Bildschirm gefesselt und
stehen morgens in der Früh auf um auf keinen Fall auch nur eine Partie zu
verpassen. Jedes Jahr besuchen etwa 450.000 Zuschauer das Turnier, sie bewundern
während der Partien auf dem Center Court das Talent der weltweit größten
Tennisspieler. Für einen professionellen Spieler ist mit einem Wimbledonsieg das
höchste Karriereziel erreicht.
Rasentennis wurde 1875 als einige Worple Road-Hügel für diesen Sport genutzt
wurden Bestandteil des englischen Croquet Club.
Der Sport begann großes Interesse zu erwecken, weil er, ähnlich wie Croquet,
große Emotionen auszulösen wusste. Das erste Wimbledonturnier diente
hauptsächlich dazu Geldmittel einzutragen; mit diesen sollten die Plätze, auf
denen die Veranstaltung bis heute stattfindet, Instand gesetzt werden.
Es war 1877, der Wettkampf zählte nur 22 männliche Teilnehmer und Spencer Gore
wurde Sieger. Das Jahr 1880 stellte einen Wendepunkt für den Wachstum des
Turniers dar. 1884 nahmen zum ersten Mal Frauen am Turnier teil; in diesem Jahr
wurde neben den Dameneinzeln auch die Doppels der Herren eingeführt. Es war
genau in diesem Jahr, dass die Sieger des Spiels besonders herausragten: die “Ren
shaw Rush”, das englische Herrendoppel Ernest und William Rennshaw, die einzeln
und als Doppel 13 Titel zwischen 1881 und 1889 gewannen.
Mit der Jahrhundertwende wurde Wimbledon dann vollständig etabliert.
1905 erlang das Turnier mit dem ersten Sieg einer Nicht-Europäerin, der
Amerikanerin Mary Sutton, internationalen Status. Zwei Jahre später wurde bei
den Herren der erste Nicht-Europäer Wimbledon-Champion, der Australier Norman
Brooks. Dieser Sieg zeichnete eine Wende für Wimbledon ab: danach konnten nur
noch zwei Engländer den Champion-Titel eintragen: Arthur Gore 1908 und 1909 und
Fred Perry 1934, 1935 und 1936.
Die tosenden 20er brachten Wimbledon weitere zehn Jahre voller Emotionen ein.
Bill Tilden war bei den Herren der erste Amerikaner, der das Turnier gewann. Mit
seinem natürlichen Charme verzauberte er die Massen; bei Diskussionen mit
Schieds- und Linienrichtern war er oft sehr temperamentvoll, hielt dabei dennoch
immer den von Wimbledon geforderten höflichen Anstand ein.
1922 wurde der Center Court erneut eingeweiht.
Trotz seines Namens befand sich der ursprüngliche Platz nicht im Spielzentrum,
sondern lag etwas abseits. Die Championships werden einmal im Jahr auf dem
Center Court abgehalten; während des restlichen Jahres ist es Clubmitgliedern,
Besuchern, Touristen und auch sonst jedem strengstens verboten den Platz zu
benutzen
Heutzutage vereint sich die Tenniswelt in Wimbledon um dieses Sportevent zu
zelebrieren; um die Wimbledon-Meisterschaft konkurrieren Veteranspieler sowie
vielversprechende Neulinge. Das Ansehen Wimbledons, als wichtigstes
Tennisturnier weltweit, bleibt ohne Gleichen.
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